Die 11. alle zwei Jahre stattfindende IFS-Konferenz 2025 in Erfurt war ein durchschlagender Erfolg. Erstmalig wurde auf der Konferenz Übersetzungstechnologie genutzt, die es ermöglichte, dass die Vortragenden in ihrer Muttersprache vortragen konnten und das Publikum eine englische Übersetzung bekam. An der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Konferenz nahmen 85 Wissenschaftler:innen aus 11 Nationen teil. In einem dreitägigen Intensivprogramm aus Vorträgen und Exkursionen tauschten sich die Teilnehmer über wichtige Entwicklungen in Geschichte, Theorie und Praxis der Fröbelpädagogik aus.
Die Auftaktkeynote hielt Dr. Jens Beljan von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena über das Thema „Pedagogical understanding: Childhood as a sphere of expressivity and resonance“ in dem er die Zusammenhänge der Resonanz-Theorie mit der Fröbel-Pädagogik abglich. Am zweiten Tag führte Dr. Maria Cooper von der University of Auckland, Neuseeland die Teilnehmer:innen in ihrem Vortrag „Ka mua, Ka muri (Walking backwards into the future): Nurturing the Whole Child Across Time and Place“ in die Bedeutung der Verbundenheit des Menschen mit den Ahnen und den Gegebenheiten der natürlichen Umwelt im Kontext der Fröbel-Pädagogik ein. Die dritte Keynote von Prof. Dr. Helge Wasmuth vom Mercy College in New York zum Thema „The past, the present, and the future“ befasste sich aus einer historischen Perspektive unter anderem mit dem Problem der Sekundärtexte, die im englischsprachigen Raum eine große Rolle innerhalb der Fröbel-Forschung spielen, aber die Frage aufwerfen, ob diese den „authentischen Fröbel“ (H. Heiland) wiedergeben.
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